Praxis Garmin Etrex 35 Touch

Zwei Wochen habe ich das Gerät nun fast täglich im Gebrauch und stelle fest, dass sich gegenüber den vorigen Etrex nicht viel geändert hat. Das habe ich inzwischen entdeckt bzw. ausprobiert:

  • Ich kann mein Etrex über Bluetooth mit meinem Smartphone verbinden.
    Frage ist: Wozu brauche ich das? Eigentlich braucht man das nicht, nur die, die das Online-Portal Garmin Connect nutzen, haben damit auch eine Möglichkeit, ihren Account auf diese Weise zu pflegen. Auch nur dann, wenn sie MS Windows auf ihrem Rechner installiert haben.
  • Das Routing ist im Stadtbereich von Berlin recht angenehm.
    Meine Tests in unterschiedlichen Stadtbereichen (City, Außenbezirke) haben ergeben, dass das Routing immer möglichst Bereiche mit viel Autoverkehr meidet und Umfahrungen sucht. Meist deckten sich die vom Gerät gefundenen Routen mit den Strecken, die ich als erfahrener Radler ohne Navi gefahren wäre.
  • Es lassen sich ziemlich viele Karten laden.
    Steckt man eine SD-Karte in das Etrex, lassen sich eine Vielzahl von Karten auf dem Gerät nutzen. Gute Ratschläge dazu findet man z. B. beim GPS Radler.
  • Das kostenlose Kartenupdate von Garmin funktioniert.
    Ja, ich habe die neuesten Karten herunterladen können. Aber nur mit einer Einschränkung: als jahrzehntelanger Linux-Nutzer musste ich meinen Rechner extra mittels einer virtuellen Maschine mit Windows 8.1 verunreinigen, um die entsprechende Software zum lebenslangen Kartenupdate von Garmin nutzen zu können. Der Download dauerte vier Stunden! Auch Aktualisierungen der Firmware sind nur unter WIndows möglich! 😥 

Für ein relativ neu auf dem Markt befindliches Gerät sind diese (neuen) Eigenschaften allerdings recht mager. Negativ aufgefallen sind mir folgende Dinge:

  • Der Akkuverbrauch ist schon im Normalbetrieb recht hoch, bei Navigationsbetrieb wird ziemlich schnell viel elektrische Energie verbraucht. Im Mischbetrieb kann man rechnen, dass die zwei Akkus 7 – 8 Stunden aushalten.
  • Lädt man eigene GPX-Routen, ist die Anzahl der Wegpunkte auf 50 begrenzt. Richtig lang Strecken kann man also nur auf der Basis von Tracks nachfahren.
  • Das digitale PDF-Handbuch ist genauso schlecht wie seine Vorgänger.

 

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