Radl kaputt…

Was so alles passieren kann! 2001 kaufte der Autor ein vollgefedertes Treckingrad aus Aluminium von Pegasus. Das Fahren war zunächst gewöhnungsbedürftig aber im fünften Jahr hatte man sich mit dem leicht schwammigen Gefühl beim Radfahren angefreundet. Im Jahr 2006 – das Fahrrad war gerade fünf Jahre und drei Monate alt – gab es während einer Radtour einen Ruck, der von einem Knackgeräusch begleitet wurde. Man schenkte dem keine weitere Beachtung und fuhr weiter nach Hause, wo sich dann herausstellt, dass der Rahmen genau über dem Tretlager an einer Schweißnaht gebrochen war.

Wie auf dem rechten Foto zu sehen ist, muss die Ursache für den Bruch eindeutig eine schlampig angefertigte Schweißnaht gewesen sein. An einer Überbeanspruchung des Materials aufgrund zu hoher Fahrleistung kann es nicht gelegen haben, denn wir waren mit diesem Rad nicht einmal 9000 km gefahren. Eine Reklamation beim Händler brachte leider nichts: man bestätigte, dass auf den Rahmen eine Gewährleistung von fünf Jahren gegeben sei – aber eben nicht eine auf fünf Jahre und drei Monate. Immerhin war der Händler bereit, den inzwischen aller verwertbaren Teile entblößten Rahmen zu entsorgen. Das ist doch was!

Welche Erkenntnis bringt uns das? Sollte man doch wieder auf gemuffte Stahlrahmen zurückgreifen? Die sind sicherlich noch reparabel und möglicherweise auch flexibler, aber dafür sehr schwer. Es lohnt sich aber, mehr Geld für einen guten Rahmen auszugeben; wir fahren nun seit 2009 ein Hartje Lavello, das in Adams Bikeshop in Berlin konfiguriert wurde. Echte Handarbeit, die sich als sehr robust erweist. Es geht doch…

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