Unplattbar? Nicht ganz…

Auf meiner heutigen Tour zu einem Termin hörte ich plötzlich ein periodisch wiederkehrendes Geräusch aus Richtung meines Vorderrads. „Komisch.“, dachte ich, weil nichts sichtbar am Vorderreifen zu entdecken war – kein Zweig, kein Blatt, einfach nichts, was dieses Geräusch hätte verursachen können. Auch an der nächsten Ampel war beim näheren Hinschauen nichts zu finden…

Als ich nach 9 km mein Ziel erreichte, hatte ich das Gefühl, etwas schwammig zu fahren. Instinktiv schaute ich auf das Hinterrad: aber da war nichts, das Vorderrad sah auch ganz gut aus. Erst als ich nach zwei Stunden von meinem Meeting kommend auf das Fahrrad steigen wollte, sah ich die Bescherung: Vorderrad platt! Eine genaue Untersuchung brachte es zutage: Im Vorderrad hatte sich ein pyramidenförmiger Stein (s. Beitragsbild oben) mit der Spitze eingebohrt, die unplattbare Mantelschicht überwunden und ein Loch in den Fahrradschlauch gebohrt. Dumm gelaufen, denn – wie so oft – hatte ich kein Reparaturset dabei. Der Heimweg gestaltete sich etwas schwierig  😥 .

Da hatten  wir in diesem Jahr gerade mal vielleicht zwei Tage Winter, schon mussten die Winterdienste ausschwärmen und ihr Reifentod bringendes Granulat auf die spärlich mit Schnee bedeckten Straßen verteilen. Überall in der Stadt findet man derartige Relikte, die natürlich noch nicht weggefegt sind, weil ja der Winter noch nicht zuende ist. Betrachten wir es aber einmal positiv: was wäre, wenn man immer noch flächendeckend Salz streuen würde?

Zuhause angekommen sogleich einen neuen Schlauch eingebaut. Der Ausbau des Vorderrads war auch gleich eine gute Gelegenheit, endlich mal die an den Nabendynamo angeschlossene Zweitleitung zu meinem lange nicht genutzten E-Werk abzubauen. Hier hatte sich herausgestellt, dass dieser gut ausgedachte Ladeadapter für Samsung-Handys nicht nutzbar ist, auch ist der Nutzen für die Aufladung eines Powerpacks zweifelhaft, wenn man – wie ich – in „gehobener Seniorengeschwindigkeit“ Strecken unter 25 km radelt.

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