Verkehrsverbindungen
Nach Eibau in Sachsen kann man gut mit der Bahn fahren. Wir haben das ausprobiert und konnten gute Erfahrungen mit der Verbindung machen.
Wegbeschaffenheit
Meist fährt man auf glatten Straßenoberflächen, in der Regel abseits vom Autoverkehr. In Sachsen gibt es manche Strecken, auf denen man doch Begegnungen mit dem Autoverkehr hat.
Eindrücke
Unser erstes Ziel war das Dorf Eibau in Sachsen. Hier übernachteten wir im Haus Spinnwebe, in dem sich auch die Handweberei von Karla Tröger befindet. Der Kauf von Kunsthandwerk aus der Weberei ist möglich, auch können hier Webkurse belegt werden. Ein nettes Ambiente im Umgebindehaus, schlechte Betten (Matratzen, Lattenroste), aber sehr liebevoll angerichtetes Frühstück.
Die nächste Etappe führte und nach Bautzen. Die Stadt ist geschichtlich sehr interessant. Vorausgeschickt: Besonders beeindruckt hat uns die Besteigung des Turms des Doms St. Petri. Hier trifft man auch einen Türmer an, der den Turm in einer eigenen Wohnung über der Stadt bewohnt. Für mich war besonders das Senfmuseum interessant; ich liebe diese Speisewürze. Unser hotel ist nicht so toll: Preis-/Leistungsverhältnis nicht ok,
schäbiger Teppich im Flur, Frühstücksbuffet nicht sehr umfangsreich, Nikotingeruch in den Fluren.
Auf der Fahrt nach Spremberg gibt es “nur Gegend”. Das soll nicht negativ verstanden werden. Ich finde Streckenabschnitte, auf denen sich nur reine Natur befindet, sehr entspannend und mitunter sogar meditativ.
Spremberg ist eine Stadt, zu der mir nur “Tote Hose” einfällt. Wir hatten Mühe, am Abend ein Restaurant zu finden, in dem wir essen konnten. Anders herum: die Menschen dort sind sehr freundlich und aufmerksam. Auf dem Bismarckturm begneten wir einem älteren Paar, das uns anbot, uns als Paar zu fotografieren. Es ergab ein tolles Foto.
Die Strecke nach Burg war wieder sehr interessant, weil man viel über den Wasserhaushalt der Spree kennenlernen und vor allen Dingen mit eigenen Augen sehen konnte. Besonders eindrucksvoll war die Überschreitung einer Furt über die Spree, wo man das durch die chemischen Einflüsse der stillgelegten Braunkohle-Tagebaue rotbraun gefärbte Wasser des Flusses sehen konnte.
Die Stadt Burg im Spreewald ist eines der touristischen Zentren der Region. Hier gibt es viel zu sehen und zu erleben – man höre und staune: auch einen Bismarckturm gibt es hier. Der Weg hierher war ein wenig mit Hindernissen gespickt, weil man mitunter Spreewaldfließe über Holzstege überqueren muss (sogar offizielle Radwege führen da entlang).
In Burg übernachteten wir in der Pension Radlerscheuene, die – idyllisch gelegen – sehr liebevoll eingerichtete Zimmer, ein sehr umfangreiches Frühstücksbuffet und ein sehr zuvorkommendes Personal anbietet.
Wir fahren nun durch den Spreewald und erreichen bald in großer, sommerlicher Hitze Burg-Werder. Es handelt sich hier um ein familiengeführtes Hotel, dessen Betten-Komfort mittelprächtig, dessen Personal aber sehr nett ist.
Eine weitere Übernachtung buchen wir – unerwartet – in Fürstenwalde/Spree, weil wir spontan beschlossen haben, bis vor die eigene Haustür zu radeln. Da wir Fürstenwalde schon durch zahlreiche vorherige Besuche kennen, unternehmen wir nichts. Unsere Unterkunft ist voller DDR-Standard, das Personal ist jedoch sehr nett.
Von Fürstenwalde radeln wir schließlich nach Hause. Es ist an diesem Tag und#glich heiß!