Indian Summer in der Uckermark

Bis zur sprichwörtlich letzten Minute hatten wir gewartet, um die Unterkünfte in der Uckermark zu buchen. Als sich endlich herausstellte, dass das Wetter schön werden würde, waren fast alle Hotels und Pensionen im Reisegebiet belegt. Wir hatten aber Glück: Unsere Reise in den Indian Summer in der Uckermark konnte losgehen.

Streckenübersicht

Unsere Reise startete in Angermünde. Wir folgten dem Fernradweg Berlin-Usedom, den wir 2012 schon einmal ganz befahren hatten (s. Beitrag). Rund um Angermünde haben wir auch schon die Gegend erkundet: Greiffenberg, Biesenbrow, Görlsdorf, Blumberger Mühle, das Weltnaturerbe Grumsin und viele andere Orte mehr.

Am Peetzigsee

Auf dem Weg nach Prenzlau benutzen wir meist asphaltierte, der Landwirtschaft vorbehaltene Wege; mitunter mischen sich Schotterwege oder Landstraßen darunter. Es geht nicht wenig auf und ab, Steigungen wechseln sich mit Gefällestrecken ab.

Höhenprofil Angermünde-Prenzlau

Von Prenzlau fahren wir nach Templin und folgen im Wesentlichen dem Uckermärkischen-Radrundweg. Hier befahren wir meist Landstraßen mit Asphaltdecke, die Steigungen sind nicht so anstrengend. Besonders schön ist der Abschnitt von Hardenbeck, einem Ortsteil von Boitzenburg, naxh Templin. Hier verläuft der Radweg auf einer ehemaligen Bahnstrecke, verfügt demzufolge über wenige Höhenunterschiede und ist durchgehend asphaltiert.

Höhenprofil Prenzlau-Templin
Bahnradweg „Spur der Steine“

Die dritte Etappe von Templin nach Groß Schönebeck wird etwas anstrengend, denn heute müssen wir durch zwei Tiefsandstrecken fahren bzw. schieben. Der offizielle regionale Radweg zwischen Vogelsang und Burgwall ist nur ungenügend ausgezeichnet und führt durch einen trockenen Kiefernwald (ca. 6 km) mit echten märkischen Sandwegen. Mist! Bald erreichen wir den Landkreis Barnim und fahren über die Tonstiche nach Zehdenick – folgen auch wieder dem Berlin-Usedom-Radweg – und gelangen nach Groß Schönebeck, dicht am Werbellinsee. Die „Auf und Abs“ halten sich in Grenzen, auch fahren wir nun meist abseits des Autoverkehrs auf asphaltierten Wegen.

Höhenprofil Templin Groß-Schönebeck

Die letzte Etappe ist fast wie ein Heimspiel für uns, da wir ja schon viel in der Gegend herumgekommen sind. Vielleicht liegt es an den vorangegangen drei Radeltagen? Waren die zu anstrengend? Schwer zu sagen, denn wir beschließen spontan, noch ein paar Kilometer hinzuzufügen, weil wir noch Früchte am Wegesrand ernten wollen, die sich letzthin als nicht vorhanden erweisen.

Höhenprofil Groß Schönebeck-Angermünde

Eindrücke von der Radtour

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.