Vom Rennsteig zum Mittellandkanal

1. Etappe: Neuhaus am Rennweg – Hildburghausen

Die Nacht vor dem eigentlichen Tourbeginn haben wir in Neuhaus am Rennweg verbracht. Das Hotel – Restaurant Oberland bereitete uns einen sehr freundlichen Empfang und verwöhnte uns nach der langen Bahnfahrt mit einem tollen Essen.

Von Neuhaus geht es am ersten Tag der Radreise rasant bergab. Bereits nach 14 km erreichen wir als erstes die „zweite“ Werra-Quelle (auch Saar genannt). die etwas tiefer vom Radweg als die „erste“ Quelle liegt. Wir mussten etwas suchen, weil die Beschilderung des Weges nicht besonders gut ist, zumal auch zurzeit auf dem Weg eine im Umbau befindliche Gaststätte liegt, die den Pfad zur Quelle abschneidet (Stand: Juni 2018).

Von dort fahren wir gemäßigt bergauf zur „ersten“ Werra-Quelle, die in der Nähe von Fehrenbach liegt. Es ist früher Morgen, die Luft ist kalt. Zwei etwas angejahrte Walkerinnen wünschen mir einen  guten Morgen und stellen fest, dass es doch noch recht frisch sei. Das kann ich nicht bestätigen, denn ich musste bis hierhin schon etliche Höhenmeter bergauf überwinden.

Nach den Quellen geht es rasant bergab. Hier muss man ordentlich bremsen, weil man sonst Geschwindigkeiten über 50 km/h erreicht – und das auf einem Schotterweg!  Wir halten kurz inne am Werrateich, der sehr idyllisch gelegen ist, und machen einen Abstecher zu einem früheren Goldwaschplatz. In Sachsenbrunn machen wir Halt an der Tanzlinde, wo wir unser karges Mittagsmahl einnehmen. Nach weiteren Kilometern immer schön bergab erreichen wir am Nachmittag Hildburghausen.

Wir besichtigen die Stadt, nachdem wir uns in der Pension Thüringer Hof einquartiert haben.

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